Progression

Die Progression beschreibt die proportionale Steigerung der Versicherungsleistung in der privaten Unfallversicherung mit steigendem Grad einer dauernden Invalidität.

Je höher der Grad der dauernden Invalidität, der anhand der Gliedertaxe ermittelt wird, ist, desto höher ist die Leistung. Durch die Vereinbarung einer Progression wird also die Versicherungsleistung erhöht.

Beilspiel:
Bei einer Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme von € 100.000,00 und 300% Progression kommen bei einem ermittelten DI-Grad von 100% € 300.000,00 zur Auszahlung.

Zu beachten sind dabei immer die geltenden Allgemeinen Bedingungen des jeweiligen Versicherers. Bei einem Verglich unterschiedlicher Anbieter können, auch bei vermeintlich gleichen Progressionswerten, abhängig von den einzelnen Textierungen unterschiedliche Leistungen zur Auszahlung kommen.

Gut zu wissen!

Häufig werden in Beratungsgesprächen Unfälle mit großen Invaliditätsgraden besprochen, welche, das ist durchaus richtig, enorme finanzielle Aufwände für Betroffene bedeuten können. Im Zuge der Beratung kann man den Eindruck gewinnen, dass eine niedrigere Versicherungssumme aufgrund einer angebotenen Progression ausreichend ist, da bei entsprechend hohen Invaliditätsgraden auch hohe Summen ausbezahlt werden.

Die meisten Unfälle mit bleibenden Folgen bewegen sich aber in einem Bereich von unter 25% Dauernder Invalidität. Betrachte also auch die möglichen Leistungen Deines Versicherers bei „niedrigeren“ Invaliditätsgraden.

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